Finnland mit dem Camper; Unsere ersten Wochen zwischen Rentieren, Nationalparks und Regen

Finnland mit dem Camper

Finnland war das vierte Land unserer mittlerweile mehrere Monate langen Camperreise durch Europa. Nach den Niederlanden, Schweden und über 4.900 Kilometern durch Norwegen waren wir gespannt, was uns hier erwartet.

Und der Start hätte kaum passender sein können.
Wir überquerten gegen 13:50 Uhr die Grenze von Norwegen nach Finnland, und plötzlich war es 14:50 Uhr. Willkommen in einer neuen Zeitzone. Was sich nicht nur auf der Uhr bemerkbar machte.

Die gewaltigen Berge Nordnorwegens verschwanden langsam. Die Straßen wurden ruhiger, die Landschaft flacher und überall standen wieder Wälder. Gleichzeitig liefen im Norden ständig Rentiere am Straßenrand herum, die finnische Sprache stellte uns vor ein kleines Rätsel und auf einmal zahlten wir wieder mit Euro.

Mittlerweile sind wir mehr als 2.000 Kilometer mit dem Camper durch Finnland gefahren, haben mehrere Nationalparks und Naturschutzgebiete besucht, Städte erkundet und unglaublich nette Menschen kennengelernt. Und nach diesen ersten Wochen wissen wir: Finnland hat uns in einigen Punkten wirklich überrascht.

Wir hatten ein Rentier auf dem Campingplatz, haben für drei Burger mit Pommes nur rund 30 Euro bezahlt, sind durch wunderschöne Naturgebiete gewandert und haben mit Vaasa eine Stadt entdeckt, die vorher überhaupt nicht auf unserem Plan stand.

Gleichzeitig hatten wir nachts nur noch 6 Grad, deutlich mehr Regentage als erhofft und standen mehr als einmal vor einem finnischen Wort, bei dem wir nicht einmal wussten, wo wir mit dem Lesen anfangen sollen.

Zeit für unser erstes ehrliches Zwischenfazit zu Finnland mit dem Camper.

Finnland mit dem Camper. Sonnenschein und die Aussicht von einem Turm

Inhaltsverzeichnis


Unser erster Eindruck von Finnland

Nach Nordnorwegen fühlte sich Finnland zunächst fast ruhig an. Sehr ruhig sogar.

Breite Straßen, viel Wald, wenig Verkehr und dazwischen immer wieder Seen. Die Landschaft erinnert uns an vielen Stellen an Schweden, und das ist definitiv positiv gemeint. Trotzdem fühlt sich Finnland anders an. Schon die Sprache macht ziemlich schnell deutlich, dass wir in einem anderen Land angekommen sind. Während wir uns in Schweden zumindest einiges zusammenreimen konnten, stehen wir bei finnischen Wörtern teilweise davor und denken nur: Okay. Keine Ahnung. ; )

Dazu kommt das Wetter. Wir hatten Sonnenschein, Wolken und ziemlich viel Regen. Teilweise alles innerhalb eines Tages. Die Temperaturen lagen bei uns meistens zwischen ungefähr 12und 20 Grad. Nachts hatten wir sogar schon etwa 6 Grad. Im August. Der Camper war morgens entsprechend frisch. Trotzdem war unser erster Eindruck positiv. Finnland wirkt auf uns ruhig, entspannt und unglaublich grün.

Finnland mit dem Camper: Vom Norden Richtung Süden

Unsere Reise durch Finnland begann ganz im Norden.

Von Norwegen kamen wir über Karigasniemi nach Finnland und fuhren anschließend weiter durch Lappland in Richtung Inari. Schon auf den ersten Kilometern wurde deutlich, wie dünn besiedelt diese Region ist.
Kilometerlang Wald, Straßen und Natur, und manchmal einfach nichts anderes.

Unsere Route führte uns anschließend immer weiter Richtung Süden. Unter anderem durch die Region rund um Rovaniemi, vorbei an verschiedenen Nationalparks und Naturgebieten, nach Oulu und später an die Westküste nach Vaasa.

Mittlerweile haben wir mehr als 2.000 Kilometer in Finnland mit dem Camper zurückgelegt.
Dabei versuchen wir bewusst nicht, jede Sehenswürdigkeit mitzunehmen. Manchmal bleiben wir irgendwo länger, manchmal fahren wir weiter und manche Orte entdecken wir spontan. Genau diese Freiheit mögen wir am Reisen mit dem Camper.

Bevor wir die Grenze nach Finnland überquerten, waren wir mehrere Wochen in Norwegen unterwegs. In meinem Beitrag Nordnorwegen mit dem Camper“ findest du unsere Route bis zum Nordkap, unsere gefahrenen Kilometer, Kosten und persönlichen Erfahrungen.

Wenn du selbst eine Norwegenreise planst, findest du außerdem in „Wissenswertes über Norwegen“ viele Fakten und praktische Tipps, die wir gerne vor unserer Reise gewusst hätten.

Rentiere gehören im Norden einfach dazu

Wenn ich an unsere ersten Tage in Finnland denke, gehören Rentiere definitiv dazu.
Wir haben im Norden unglaublich viele gesehen.
Am Straßenrand, im Wald, auf Parkplätzen und teilweise lagen sie einfach irgendwo herum, als wäre das völlig normal. Was es für die Menschen dort wahrscheinlich auch ist.

Für uns nicht. ;). Selbst auf unserem Campingplatz in Inari lag plötzlich ein Rentier auf dem Gelände.
Je weiter wir Richtung Mittel- und Südfinnland gefahren sind, desto weniger Rentiere wurden es. Dabei sind die einfach sooo süß.

Habt ihr Rentiere schon einmal über eine Straße rennen sehen, und vor allem gehört? Ihre Hufe klackern auf dem Asphalt, als hätten sie Hackenschuhe an. Seit wir das einmal bewusst gehört haben, müssen wir jedes Mal daran denken.

Irgendwann fiel uns auf, dass wir schon länger keines mehr gesehen hatten.
Dafür gibt es weiterhin sehr viel Wald.
Und Pilze. Sehr viele Pilze.

Kevo – unser erstes großes Naturerlebnis in Finnland

Einer unserer ersten Stopps führte uns in das Kevo Strict Nature Reserve.

Die Landschaft dort hat uns direkt gezeigt, dass Finnland weit mehr zu bieten hat als Seen und endlose Wälder.
Kevo liegt im äußersten Norden Finnlands und ist besonders wegen seiner Schlucht- und Fjälllandschaft bekannt. Das Gebiet steht unter strengem Naturschutz und entsprechend wichtig ist es, die Regeln und markierten Wege zu beachten.

Wir waren an mehreren Ausgangspunkten unterwegs und haben unterschiedliche Abschnitte erkundet.
Besonders schön fanden wir die Holzstege und Holztreppen, die durch die Landschaft führen.


Den über 60 Kilometer langen Wanderweg durch Kevo?
Den haben wir allerdings ausgelassen.
Das wäre dann doch etwas ambitioniert für einen spontanen Spaziergang mit Hund gewesen.

Gut zu wissen

Kevo ist kein gewöhnlicher Nationalpark, sondern ein
Strict Nature Reserve, also ein besonders streng geschütztes Naturgebiet.
Wer dort unterwegs sein möchte, sollte sich deshalb vorher unbedingt über die aktuell erlaubten Routen und saisonalen Einschränkungen informieren.
Aktuelle Informationen über Wege, Regeln und Einschränkungen findest du beim offiziellen finnischen Naturportal.

Kevo Strict Nature Reserve – offizielle Informationen
Das ist einer der Punkte, die uns an Finnland bisher besonders gefallen: Die Natur wird nicht nur als Sehenswürdigkeit betrachtet. An vielen Orten wird sehr deutlich vermittelt, wie wichtig ihr Schutz ist.

Camping in Finnland, und eine besondere Begegnung

In Inari verbrachten wir eine Nacht auf einem Campingplatz.
Preislich war das mit ungefähr 40 Euro eine unserer teureren Nächte in Finnland. Dafür konnten wir dort unter anderem unsere Versorgung erledigen und Wäsche waschen.

Viel interessanter als der Campingplatz selbst war allerdings eine Begegnung an der Rezeption.
Philipp hatte zunächst auf Englisch eingecheckt.

Später wollte ich noch einmal nachfragen, wann wir am nächsten Tag abreisen müssen. Mein Englisch ist nicht ganz so sicher wie seines und die Mitarbeiterin merkte ziemlich schnell, dass ich aus Deutschland komme. Plötzlich sprachen wir Deutsch.

Sie erzählte mir, dass sie selbst aus Deutschland stammt und vor drei Jahren nach Finnland ausgewandert ist. Heute lebt sie hier mit ihren Schlittenhunden.

Besonders interessant fand ich, dass selbst sie Finnisch nach mehreren Jahren noch als schwierig empfand. Und sie sagte ziemlich deutlich, dass man dieses Leben wirklich mögen müsse.


Die Ruhe, die Abgeschiedenheit und natürlich die langen Winter gehören dazu. Genau solche Begegnungen liebe ich am Reisen. Man fährt eigentlich nur auf einen Campingplatz und bekommt plötzlich einen kleinen Einblick darin, wie ein komplett anderes Leben aussehen könnte.

Einen zweiten Campingplatz fanden wir später für 25 Euro pro Nacht. Dort hatten wir Strom, Duschen und sogar Zugang zu einer Sauna. Wäsche hätten wir ebenfalls waschen können.
Gerade solche Unterschiede zeigen uns, dass sich ein Preisvergleich auch in Finnland lohnt.

Finnland mit dem Camper und Hund: Wandern und Nationalparks

Was uns Finnland bisher besonders leicht macht, ist das Wandern.

Wir waren bereits in mehreren Nationalparks und Naturgebieten unterwegs.
Die Wege waren dabei sehr unterschiedlich: mal breite und gut ausgebaute Pfade, mal schmale Waldwege, Holzstege oder Treppen.
Viele Routen waren sehr gut ausgeschildert.

Besonders positiv ist uns ein Gebiet in Erinnerung geblieben, in dem sogar an Hunde gedacht wurde.
An Übergängen und Gittern waren zusätzliche Bretter angebracht, sodass Keisy leichter passieren konnte. Außerdem gab es eine ausdrücklich hundefreundliche Route. Eine Kleinigkeit, aber für uns als Reisende mit Hund wirklich angenehm.

Unterwegs begegnen uns Fichtenwälder, Heidelbeeren, Moore und immer wieder diese typisch finnische Mischung aus Wasser und Wald.

Und obwohl wir vor unserer Reise mit deutlich mehr Mücken gerechnet hatten, hatten wir bisher überraschend wenig Probleme damit. Das kann natürlich je nach Region, Wetter und Reisezeit völlig anders aussehen.

Da in Nationalparks und Naturschutzgebieten unterschiedliche Regeln gelten können, informieren wir uns vor unseren Wanderungen über das jeweilige Gebiet.

Unser unerwarteter Tipp für Finnland mit dem Camper: Skipisten im Sommer

Einen Tipp hätten wir vor unserer Reise wahrscheinlich niemals auf eine Finnland-Liste geschrieben:
Fahrt im Sommer zu Skipisten. Klingt zunächst ziemlich unspektakulär. Ist es aber nicht. Viele Wintersportgebiete verfügen über ein großes Netz aus Langlaufstrecken und Wegen, die sich im Sommer hervorragend zum Wandern eignen.

Wir standen bereits an solchen Orten, hatten schöne Aussichten und konnten direkt loslaufen.
Und an einer Skipiste haben wir außerdem überraschend günstig gegessen.
Drei Burger mit Pommes und zwei Softgetränke kosteten zusammen ungefähr 30 Euro.
Nach Norwegen mussten wir bei dem Preis fast zweimal hinschauen.

Bürger und Pommes in Finnland

Santa Claus Village im Sommer, lohnt es sich?

Wenn man schon durch Rovaniemi fährt, liegt ein Besuch im Santa Claus Village natürlich nahe.

Also haben wir es uns angeschaut.
Und unser Eindruck ist etwas gemischt.
Die Anlage ist gepflegt und natürlich ist es irgendwie lustig, wieder am Polarkreis zu stehen. Gleichzeitig gibt es sehr viele Souvenirshops, Cafés und kostenpflichtige Angebote. Wir haben Postkarten verschickt, dass war irgendwie schön. Aber sonst nichts weiter.

Für uns wirkte einiges ziemlich touristisch und kommerziell.
Im Winter stelle ich mir den Ort mit Schnee, Beleuchtung und Weihnachtsstimmung deutlich beeindruckender vor.

Im Sommer lautet unser persönliches Fazit deshalb:
Kann man machen, muss man aber nicht.
Wer ohnehin vorbeifährt, kann einen Stopp einlegen. Einen großen Umweg würden wir persönlich dafür im Sommer nicht fahren.

Oulu oder Vaasa? Zwei völlig unterschiedliche Eindrücke

Auch bei Städten merken wir auf dieser Reise immer wieder, wie subjektiv Reisen ist.

Oulu hat uns beispielsweise nicht besonders begeistert.
Der Hafen war schön, aber insgesamt sprang der Funke bei uns nicht über. Dazu kam schlechtes Wetter und einige Bereiche der Stadt entsprachen einfach nicht unserem persönlichen Geschmack.
Immerhin gab es dort unser erstes finnisches McFlurry. Prioritäten müssen schließlich gesetzt werden.

Ganz anders war unser Eindruck von Vaasa.
Vaasa hat uns richtig gut gefallen.
Die westfinnische Hafenstadt verbindet moderne Gebäude mit älteren Häusern, viel Grün, Einkaufsmöglichkeiten und einem schönen Hafen.
Gerade diese Mischung fanden wir spannend. Hinzu kommt etwas, das uns sofort aufgefallen ist: In Vaasa begegnet einem deutlich häufiger Schwedisch.
Finnland hat nämlich zwei Amtssprachen: Finnisch und Schwedisch. Besonders an der Westküste ist der schwedische Einfluss deutlich sichtbar. Plötzlich konnten wir auf Verpackungen wieder Wörter lesen und sogar verstehen. Nach den finnischen Produktnamen fühlte sich das fast wie ein kleiner Erfolg an.

Einkaufen, Essen und Tanken in Finnland

Finnland ist bisher nicht billig, aber nach Norwegen fühlen sich manche Preise wieder deutlich angenehmer an.

Beim Einkaufen begegnen uns vor allem K-Market und S-Market. K-Market empfanden wir teilweise als recht teuer. Gleichzeitig findet man dort unterschiedliche Produkte und natürlich wollten wir unterwegs auch einiges ausprobieren.

Dazu gehörten unter anderem karelische Piroggen.
Unser Fall waren sie bisher nicht wirklich.
Ohne zusätzliches Würzen fanden wir sie ziemlich mild.
Aber genau deshalb probieren wir unterwegs solche Sachen.
Manchmal entdeckt man etwas Neues, und manchmal weiß man anschließend wenigstens, dass man es nicht noch einmal kaufen muss.

Beim Diesel haben wir während unserer Reise deutliche Unterschiede gesehen. Je nach Tankstelle und Region lagen die Preise teilweise ungefähr zwischen 2,25 und 2,47 Euro pro Liter.

Gerade im dünn besiedelten Norden würden wir deshalb nicht darauf warten, dass der Tank fast leer ist.

Finnland mit dem Camper im August: Wie ist das Wetter?

Über das Wetter könnten wir inzwischen wahrscheinlich in jedem Reisebericht einen eigenen Abschnitt schreiben.

Finnland macht es uns dabei nicht unbedingt einfacher.
Wir hatten wunderschöne sonnige Tage. Aber wir hatten auch sehr viel Regen.
Teilweise wechseln sich Sonne, Wolken und Regen innerhalb eines Tages ab.


Die Temperaturen lagen während unserer bisherigen Reise meistens ungefähr zwischen 13 und 20 Grad. Nachts hatten wir bereits rund 6 Grad.
Was uns dabei immer wieder fasziniert, sind Bilder davon, wie dieselben Orte im Winter aussehen. Man steht im August irgendwo auf einem Parkplatz, sieht grüne Wälder und Wanderwege und findet plötzlich Bilder vom selben Ort mit riesigen Schneemengen.

Dann wird einem erst bewusst, wie extrem unterschiedlich die Jahreszeiten hier sein können.
Und wir fragen uns ziemlich oft: Wie sieht es genau hier wohl mitten im Winter aus?

Was uns an Finnland bisher überrascht hat

Nach mehr als 2.000 Kilometern gibt es einige Dinge, mit denen wir vorher nicht unbedingt gerechnet hätten.

Die Ruhe. Selbst viele schöne Naturorte wirkten während unserer Reise nicht überlaufen.

Die Freundlichkeit.
Wir hatten bereits mehrere sehr nette Gespräche, teilweise auf Englisch und überraschenderweise sogar auf Deutsch.

Die Sprache.
Finnisch ist noch schwieriger, als wir erwartet hatten.

Die Zweisprachigkeit.
Vor unserer Reise war uns nicht bewusst, wie präsent Schwedisch in manchen Regionen Finnlands ist.

Die Rentiere.
Im Norden gehörten sie teilweise fast zum Straßenbild.

Das Wetter.
Die Regenjacke sollte definitiv nicht ganz unten im Camper liegen.

Die Wanderwege.
Viele Naturgebiete, die wir besucht haben, waren hervorragend erschlossen, ohne dadurch ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren.
Und dann ist da noch dieses Gefühl, das sich schwer beschreiben lässt:
Finnland wirkt auf uns entschleunigt.

Schon gewusst? Spannende Fakten über Finnland

Finnland hat zwei Amtssprachen:
Finnisch und Schwedisch. Gerade an der Westküste haben wir das selbst immer wieder bemerkt.
Finnland ist unglaublich waldreich:
Das merkt man spätestens, wenn man kilometerlang durch scheinbar endlose Wälder fährt.
Rentiere begegnen dir vor allem im Norden:
In Lappland sahen wir ständig welche. Weiter südlich wurden sie deutlich seltener.
– Sauna gehört zur finnischen Kultur:
Selbst auf einem unserer Campingplätze war die Nutzung einer Sauna möglich.
Finnisch funktioniert völlig anders als Deutsch:
Finnisch ist eine agglutinierende Sprache. Vereinfacht gesagt können verschiedene Bestandteile an Wörter angehängt werden, wodurch sehr lange Wortformen entstehen können.
– Im Norden sind die Sommernächte extrem hell:
Dafür werden die Tage im Winter entsprechend kurz.
Sommer und Winter können wie zwei verschiedene Welten aussehen:
Orte, an denen wir jetzt durch grüne Landschaft laufen, liegen im Winter teilweise unter großen Schneemengen.

Unser Zwischenfazit: Lohnt sich Finnland mit dem Camper?

Wir sind noch nicht fertig mit Finnland. Tampere und weitere Orte im Süden liegen noch vor uns, bevor es irgendwann Richtung Helsinki und anschließend weitergeht. Aber nach mehr als 2.000 Kilometern können wir bereits sagen:
Finnland gefällt uns richtig gut.

Die Natur erinnert uns teilweise an unsere Reise durch Schweden, und trotzdem hat das Land seinen ganz eigenen Charakter.

Es ist ruhig. Grün. Weitläufig. Wir mögen die Nationalparks, die Wanderwege und vor allem die kleinen Begegnungen unterwegs. Natürlich ist nicht alles perfekt.
Das Wetter könnte gerne etwas weniger Regen produzieren, manche Preise sind höher als erwartet und auch nicht jede Stadt hat uns begeistert.

Aber genau darum geht es für uns auf dieser Reise.
Wir möchten Länder nicht nur von ihrer schönsten Instagram-Seite kennenlernen.
Wir möchten wissen, wie sie sich wirklich anfühlen.
Und Finnland? Das macht uns momentan ziemlich neugierig auf mehr.

Häufige Fragen zu Finnland mit dem Camper

Wie unsere Reise durch Finnland weitergeht

Unsere Reise ist noch nicht vorbei.
Wir fahren weiter Richtung Süden und möchten noch weitere Seiten Finnlands kennenlernen. Danach wartet irgendwann Helsinki auf uns, und anschließend geht es weiter ins nächste Land.

Aus Finnland soll deshalb noch mindestens ein weiterer Beitrag entstehen.
Denn nach mehreren Nationalparks, Naturgebieten und mehr als 2.000 Kilometern haben wir inzwischen einige Orte entdeckt, die einen eigenen Beitrag verdient haben: Unsere schönsten Orte und Naturerlebnisse in Finnland.
Dort möchte ich ausführlicher zeigen, welche Nationalparks, Wanderwege und Stopps wir wirklich weiterempfehlen würden.

Du bist gerade erst auf meinen Blog gestoßen?

Dann kannst du unsere bisherige Camper Reise auch von Anfang an verfolgen.

Los ging es für uns in den Niederlanden, bevor wir mehrere Wochen durch Schweden gereist sind. Danach ging es weiter nach Norwegen, bis hoch zum Nordkap, und schließlich über die Grenze nach Finnland.

-> Unserer Weg ins Leben mit dem Camper der erste Beitrag

-> Packliste was haben wir alles dabei und was haben wir zu Hause gelassen?

-> Unsere ersten Wochen in den Niederlanden

-> Camper Elektrik

-> Unsere Erfahrungen nach zweieinhalb Wochen Schweden mit dem Camper

-> Unsere Reise durch Schweden

-> Wissenswertes über Schweden

-> Die schönsten Orte unserer Norwegenreise

-> 35 Dinge, die wir gerne vor unserer Norwegenreise gewusst hätten

->Nordnorwegen mit dem Camper – Route, Kosten und Nordkap

Danke, dass du unsere Reise begleitest

Was als persönlicher Reiseblog begonnen hat, wird langsam zu einer immer größeren Sammlung unserer Erfahrungen unterwegs.


Und tatsächlich erreichen mich inzwischen die ersten Nachrichten von Menschen, die meine Beiträge lesen und daraus Tipps für ihre eigene Reise mitnehmen. Darüber freue ich mich wirklich sehr. Danke für dein Feedback.

Denn genau deshalb schreibe ich diesen Blog. Nicht um dir zu erzählen, dass jeder Ort wunderschön ist.
Sondern um unsere Reise so festzuhalten, wie wir sie tatsächlich erleben:
Mit großartigen Momenten, Regentage, Orten, die uns überraschen, Städten, die uns weniger gefallen, spontanen Begegnungen und ziemlich vielen Kilometern im Camper.

Danke, dass du mitliest. <3

Unsere Reise durch Finnland geht weiter.
Und ich bin selbst gespannt, was wir am Ende über dieses Land sagen werden.

2 Kommentare zu „Finnland mit dem Camper; Unsere ersten Wochen zwischen Rentieren, Nationalparks und Regen“

  1. einfach nur freiheit pur. zu wissen, man muß nicht zu einem bestimmten termin da oder dort sein, ist unbezahlbart. die reise mit dir, meine jacki, mit philli und hunni, hat in mir die sehnsucht nach wirklicher freiheit wohin der wind mich weht, geweckt. leider kann ich meines mulles nicht mit nehmen, und so endet meine reise bereits hier.
    danke ihr zwei, oh nein, ihr drei wunderbaren wesen. lieb kind

    1. Vielen lieben Dank für deine schönen Worte und natürlich auch fürs Lesen und Mitreisen. Es ist wirklich Freiheit pur – morgens nicht immer genau wissen zu müssen, wo man abends landet, und einfach schauen zu können, wohin der Weg einen führt.
      Und das mit deinen Katzen kann ich total verstehen. Sie brauchen schließlich auch jemanden, der für sie da ist, die kleinen Fellnasen gehören eben genauso zur Familie. Umso schöner, dass du uns auf diesem Weg ein Stück begleitest und unsere Reise so ein bisschen miterleben kannst.

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