6 Wochen Schweden mit dem Camperunsere Highlights, Überraschungen und ehrlichen Erfahrungen

Ruhiger Fluss mit kleiner Holzbrücke und viel Natur in Schweden während unserer 6 Wochen Schweden mit dem Camper

Vor sechs Wochen sind wir mit Hektor nach Schweden gefahren.
Mit Vorfreude.Mit Neugier. Und ehrlich gesagt auch mit
ein paar Fragezeichen im Kopf.
Wie teuer wird Schweden wirklich? Wie gut funktioniert das Reisen mit Camper und Hund?
Werden wir schöne Stellplätze finden? Wird uns die Natur irgendwann langweilig?

Und sehen wir endlich einen Elch? Heute, nach 6 Wochen Schweden mit dem Camper, können wir sagen: Schweden hat uns überrascht. Nicht nur ein bisschen. Sondern richtig.
Dieses Land hat uns Ruhe geschenkt, uns staunen lassen, uns entschleunigt und uns gezeigt, wie schön einfaches Reisen sein kann.

Und ja:Am letzten Abend in Schweden kam tatsächlich noch eine Elchkuh vorbei. Direkt an unserem Stellplatz. Während wir mit der Familie telefonierten. Als hätte Schweden sich persönlich von uns verabschieden wollen. Ein magischer Moment. Einer, den wir nie vergessen werden.

6 Wochen schweden mit dem Camper, unser Camper Hektor auf einen ruhigen Naturstellplatz am Abend in Schweden



6 Wochen Schweden mit dem Camper auf einen Blick

Reisedauer: 45 Tage 12Std. 45min in Schweden
Unterwegs mit: Hektor, unserem Camper
Mit dabei: Keisy
Gesamte strecke Schweden: 3727 Km
Fahrzeit: 2 Tage 6Std und 45min
Höchster Punkt: 585m
Wetter: 80% Schön
Ausgaben: etwas über 2.000 Euro
Campingplätze: 3 Übernachtungsplätze 18: überwiegend auf Parkplätzen und Naturplätzen
Tier-Highlights: Elchkuh, Rentiere, Rehe, Hasen, Kühe und leider auch Schlangen
Am meisten gemacht: Wandern, Natur genießen, Orte entdecken
Unser Gefühl: Dankbar, ruhig, beeindruckt und ein bisschen traurig, dass Schweden jetzt hinter uns liegt

Die Kosten enthalten Fähre, Essen, Tanken, Stellplätze, Campingplätze, Wäschewaschen, Duschen, kleine Ausflüge, Eis, Süßigkeiten und alles, was unterwegs dazugehörte. Nicht eingerechnet haben wir das Airbnb mit Familie und den Reifenwechsel, weil beides unabhängig von den eigentlichen Reisekosten war.

Und ganz ehrlich?
Wir hatten mit deutlich mehr gerechnet.

Alpaka in Schweden auf einen Hof in Schweden während unserer 6 Wochen Schweden mit dem Camper


Falls du neu hier bist

Unsere Schwedenreise hat nicht mit diesem Beitrag begonnen.

Wenn du unsere Reise von Anfang an verfolgen möchtest, findest du hier die bisherigen Beiträge:
* Unsere erste Woche in Schweden
* Zweieinhalb Wochen Schweden mit dem Camper
* Wissenswertes über Schweden
*Jedermannsrecht Schweden
Dieser Beitrag ist unser persönlicher Rückblick auf 6 Wochen Schweden mit dem Camper.

Nicht nur mit Orten. Sondern mit Gefühlen, Erfahrungen, kleinen Pannen, besonderen Begegnungen und Dingen, die wir so vorher nicht erwartet hätten.


Was uns an Schweden am meisten überrascht hat

Am meisten überrascht hat uns das Vertrauen. Die Menschen sind freundlich, ruhig und irgendwie selbstverständlich rücksichtsvoll.

Es gibt so viele Dinge, die kostenlos sind und trotzdem funktionieren. Kostenlose Toiletten. Kostenloses Trinkwasser. Teilweise kostenlose Entsorgungs- und Auffüllstationen für Camper. Kostenlose Freibäder. Sogar Kopien in einer Bibliothek konnten wir unkompliziert machen.

Und das Verrückte ist: Die meisten Orte waren sauber. Ordentlich. Nicht vermüllt.

In Deutschland sieht man leider oft Müll an Parkplätzen, Wegen oder Badestellen. In Schweden hatten wir viel öfter das Gefühl, dass die Menschen ihre Umgebung wirklich respektieren.

Auch das Rauchen ist uns aufgefallen. Es wird deutlich weniger geraucht als bei uns. Wenn überhaupt, sieht man eher Kautabak oder andere Varianten, die nicht überall nach Rauch riechen.

Das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit. Aber unterwegs merkt man solche Dinge.

Kostenlose Trinkwasser Station in Schweden während unserer Reise in Schweden. Schild mit Aufschrift Dricksvatten


Schweden war günstiger als gedacht

Vor der Reise hatten wir ehrlich gesagt etwas Respekt vor den Kosten. Schweden gilt ja oft als teuer. Und ja, manches ist teurer als in Deutschland.

Aber rückblickend waren unsere 6 Wochen Schweden mit dem Camper deutlich günstiger, als wir erwartet hatten.

Für 45 Tage haben wir etwas über 2.000 Euro ausgegeben. Darin enthalten waren: Fähre, Essen, Tanken, Attraktionen, Eis und Süßes, Campingplätze, Wäschewaschen, Duschen, kleinere Ausgaben unterwegs

Wir haben viel selbst gekocht, einfache Sachen gegessen und nicht jeden Tag Geld für Eintritte oder Restaurants ausgegeben.

Und genau das macht Schweden mit dem Camper so angenehm: Man braucht gar nicht viel. Ein schöner Stellplatz. Ein See. Ein Wanderweg. Ein Kaffee. Und manchmal ein richtig gutes Eis.


Unsere schönsten Orte in Schweden

Es ist schwer, die schönsten Orte auszuwählen.
Denn ehrlich gesagt gab es kaum einen Ort, der uns wirklich enttäuscht hat.

Fast überall gab es schöne Wanderwege, Seen, Wälder oder kleine Überraschungen. Trotzdem sind einige Orte besonders hängen geblieben.

Järvsö:
Järvsö war für uns eine wunderschöne kleine Stadt mit toller Aussicht und einer gemütlichen Atmosphäre.

Wir sind gewandert, haben die Gegend erkundet und dort einen unglaublich leckeren Eisbecher gegessen.
Manchmal reicht genau das aus, damit ein Ort in Erinnerung bleibt.

Ein schöner Spaziergang. Eine tolle Aussicht. Ein Eis, das man nicht vergisst.
Hier kannst du mehr erfahren über die Stadt.

Kirche in Järvsö in Schweden unterwegs mit Camper. Die Sonne scheint und es ist im Vordergrund eine große Rassenfläche zu sehen.

Umeå
Umeå hat uns als Stadt wirklich positiv überrascht.

Nach so viel Natur war es schön, zwischendurch wieder etwas Stadt Leben zu genießen. Dort konnten wir einkaufen, Wäsche waschen, duschen und unseren Camper wieder komplett auffüllen, genau das, was man nach einigen Tagen unterwegs einfach mal braucht.

An diesem Tag sind wir fast 15 Kilometer durch die Stadt gelaufen. Zwischendurch haben wir uns eine kleine Pause gegönnt und einen noch warmen Heidelbeerkuchen mit einer Tasse schwedischem Filterkaffee bestellt.

Und was soll ich sagen?

Der Kuchen war unglaublich lecker. Zusammen mit dem Kaffee war das einer dieser kleinen Momente, die man wahrscheinlich nie in einem Reiseführer findet, die einem aber trotzdem für immer in Erinnerung bleiben.

Genau solche Augenblicke haben unsere 6 Wochen Schweden mit dem Camper so besonders gemacht.

Die berühmte wäscheklammer Skulptur in Umea highlight unserer 6 Wochen Schweden mit dem Camper

Hummelholm:
Hummelholm war ein kleiner Ort mit einem Namen, den man schon irgendwie süß finden muss.
Dort standen wir sehr ruhig und naturverbunden.

Ein Platz, an dem man merkt, dass nicht immer bekannte Sehenswürdigkeiten wichtig sind.
Manchmal sind es die stillen Orte, die besonders bleiben.

Naturresevat Hummelholm in Schweden mit Holzsteg und Informationstafel während unsere 6 Wochen Schweden mit dem Camper. Ist ein kleine süßer Ort super zum wandern.

Hamra Nationalpark:
Der Hamra Nationalpark war wunderschön.
Gepflegte Wege, Holzstege, Ruhe und Natur.

Gerade diese Holzstege durch Moore und Wälder haben wir in Schweden sehr geliebt. Sie machen viele Wege zugänglich und zeigen gleichzeitig, wie sehr die Natur geschützt wird.

Holzsteg durch Hamra Nationalpark in Schweden während unserer 6 Wochen Schweden mit dem Camper

Borås und Ulricehamn
Borås und Ulricehamn haben uns ebenfalls richtig gut gefallen, allerdings aus ganz unterschiedlichen Gründen.

In Borås haben wir den wunderschönen Tierpark besucht. Besonders die Fütterungen waren ein echtes Highlight. Tiere so nah beobachten zu können und dabei noch spannende Informationen zu bekommen, hat uns richtig gut gefallen. Anschließend waren wir noch im Navet Science Center, wo wir einige Stunden verbracht und vieles selbst ausprobieren konnten.

Ein weiteres kleines Highlight war unser erster schwedischer Süßigkeiten Laden. So viele verschiedene Süßigkeiten auf einmal hatten wir noch nie gesehen. Man konnte sich seine Tüte ganz nach Lust und Laune selbst zusammenstellen, natürlich mussten wir das ausprobieren.

Ulricehamn hat uns dagegen mit seiner gemütlichen Atmosphäre überzeugt. Eine wunderschöne Stadt direkt am Wasser, in der wir gerne spazieren gegangen sind. Und ja, dort haben wir uns auch mehr als einmal einen McFlurry gegönnt. Tatsächlich war McDonald’s in Schweden oft günstiger als wir erwartet hätten, vor allem die Eispreise haben uns positiv überrascht.

Aussicht über Boras in Schweden von einem Aussichtspunkt beim Wandern entdeckt. Sehr schöner Blick auf einen  großen Teil der Stadt.

Laxhoppet Sörfors
Der Wasserfall dort war gigantisch.

Wir haben einen Tagesausflug gemacht und konnten wunderbar am Wasser entlang spazieren.
Solche Orte sind genau das, was wir an Schweden lieben: Man fährt irgendwo hin und plötzlich steht man vor einer Naturkulisse, mit der man gar nicht gerechnet hat.

Übersichtskarte des Nötarstiegen in Schweden. Es ist super zum Wandern und als wir Vorort war die Wasser menge gigantisch.


Gab es Orte, die uns enttäuscht haben?

Eigentlich kaum. Natürlich gab es Plätze, die nicht perfekt waren.

Zum Beispiel ein Stellplatz, an dem uns die Mücken fast aufgefressen haben. Aber selbst das gehört irgendwie dazu. Schweden war für uns kein Land voller Enttäuschungen.

Im Gegenteil. Fast jeder Ort hatte seinen eigenen Charme. Manche waren ruhig. Manche praktisch. Manche wunderschön. Manche einfach nur ein guter Platz für eine Nacht.
Und genau das macht eine Camperreise aus.

Nicht jeder Platz muss perfekt sein.
Aber jeder Platz erzählt am Ende irgendwie seine eigene kleine Geschichte.


Schweden mit Hund, wie hundefreundlich ist es wirklich?

Für uns war natürlich besonders wichtig, wie gut Schweden mit Hund funktioniert. Keisy war die ganze Zeit dabei.

Und rückblickend können wir sagen: Schweden ist wirklich hundefreundlich. Es gibt unglaublich viele Wege, die man mit Hund laufen kann. In vielen Orten gibt es Mülleimer mit Hundetüten.

Draußen in Restaurants konnten wir oft problemlos mit Hund sitzen.Teilweise stand sogar ein Trinknapf bereit. Auch die Menschen waren sehr respektvoll.Wenn wir gesagt haben, dass Keisy nicht angefasst werden soll, wurde das akzeptiert. Viele haben vorher gefragt.Das fanden wir richtig angenehm.

Natürlich gibt es auch Regeln. Hunde müssen fast überall an der Leine bleiben.
In manchen Naturreservaten dürfen Hunde zu bestimmten Zeiten gar nicht rein oder nur auf den Wegen bleiben. Gerade im Norden ist uns das häufiger aufgefallen. Aber wenn man sich vorher informiert, Schilder liest und Rücksicht nimmt, kann man mit Hund in Schweden eine wunderschöne Zeit haben.

Ein besonders positives Erlebnis hatten wir auch bei der Tierärztin wegen der Wurmtablette für Norwegen. Wir hatten einen Termin, kamen pünktlich dran und durften Keisy die Tablette selbst geben. Dadurch hatte sie keinen Stress. Alles ging schnell, ruhig und unkompliziert. Genau so wünscht man sich das.

Keisy in Schweden. Schweden ist ein Hundefreundliches Land. Keisy Lächelt. Bild wurde aufgenommen an einen Wasserfall in Schweden bei einer Wanderung. Sie meistert die Reise mit uns gemeinsam hervorragend. Unsere kleine Reise Maus
Keisy die kleine wandere und Reise Maus <3


Unsere Stellplätze in Schweden

Unsere Stellplätze haben wir meistens über Park4Night gesucht. Und ehrlich gesagt hatten wir viele richtig schöne Plätze. Einen klaren Lieblingsplatz zu benennen, ist gar nicht so leicht.
Besonders schön fand ich den Platz hinter einer Kirche am Bootsanleger. Auch der Naturplatz in Hummelholm war toll. Der Naturcampingplatz mit Wasser rundherum bleibt ebenfalls in Erinnerung. Und auch der Parkplatz an einem Strandbad hatte seinen ganz eigenen Charme.

Jeder Platz war anders. Keiner war gleich. Und genau das hat die Reise so spannend gemacht.
Wir haben an Seen gestanden, an kleinen Häfen, auf Parkplätzen mitten in der Natur und manchmal auch auf Campingplätzen.

Drei Campingplätze haben wir insgesamt genutzt. Dort haben wir dann immer gleich alles erledigt: Wäsche waschen. Duschen. Strom nutzen. Wasser auffüllen. Toilette leeren. Solche Plätze sind praktisch und manchmal notwendig.
Aber wir waren auch jedes Mal froh, wenn wir wieder weiterfahren konnten.

Uns ist einfach aufgefallen, dass wir die ruhigeren Plätze in der Natur deutlich mehr lieben.


Was wir beim nächsten Schweden-Trip anders machen würden

Gar nicht so viel. Vielleicht würden wir öfter ins Wasser gehen. Definitiv keine schwedischen Wiener mehr kaufen. Dafür mehr Kaffee. Mehr Knäckebrot. Und ganz sicher mehr Eis.

Ansonsten würden wir es wieder genauso machen: Nicht zu viel planen. Einfach losfahren. Neue Orte entdecken. Nicht nur Touristen-Hotspots ansteuern. Auf das Bauchgefühl hören.

Manchmal weiterfahren, wenn sich ein Platz nicht richtig anfühlt. Und bleiben, wenn es schön ist. Genau diese Freiheit hat unsere 6 Wochen Schweden mit dem Camper so besonders gemacht.


Was wir aus Schweden gerne mitnehmen würden

Es gibt ein paar Dinge, die wir aus Schweden am liebsten mitnehmen würden.
Nicht als Souvenir. Sondern als Gefühl. Die Naturverbundenheit. Die Gelassenheit. Die Einfachheit.

Das Vertrauen in andere Menschen. Das entspannte Autofahren. Die freundlichen Begegnungen unterwegs. Und dieses Gefühl, dass nicht alles kompliziert sein muss.

Schweden hat uns gezeigt, wie gut es tun kann, wenn das Leben etwas ruhiger wird.
Weniger Lärm. Weniger Stress. Weniger Druck. Mehr Natur. Mehr Weite. Mehr Durchatmen.


Haben sich 6 Wochen Schweden mit dem Camper gelohnt?

Ja. Zu hundert Prozent. Diese 6 Wochen haben sich nicht nur gelohnt. Sie haben uns gutgetan. Wir haben so viel gesehen. So viele schöne Orte entdeckt. So viele kleine Museumstage gesammelt.

Wir waren entspannt, gelassen und oft einfach nur dankbar. Dankbar dafür, dass wir diese Reise machen konnten. Dankbar für jeden See. Jeden Waldweg. Jeden Sonnenuntergang. Jede Begegnung. Jede Aussicht. Schweden hat uns Ruhe gegönnt.

Und vielleicht war genau das eines der schönsten Geschenke dieser Reise.

Rostiges Hufeisen an einem Baum in Schweden während unserer Camper Reise


Der schönste Moment unserer Schwedenreise

Wir hatten viele schöne Momente in Schweden. Aber der schönste kam tatsächlich am letzten Abend. An unserem letzten Stellplatz in Schweden. Wir telefonierten gerade mit der Familie, als plötzlich eine Elchkuh auftauchte. Direkt in der Nähe unseres Campers. Wir konnten sie eine ganze Weile beobachten. Wie sie umherlief. Wie sie Gras fraß. Ganz ruhig. Ganz nah.

Wir haben Fotos gemacht und einfach nur diesen Moment genossen.

Nach sechs Wochen Schweden hatten wir endlich diesen einen Elchmoment, auf den wir so lange gehofft hatten. Es fühlte sich an, als würde Schweden uns Tschüss sagen .Leise. Magisch. Unvergesslich.

Auch die Rentiere, die wir beim Fahren gesehen haben, waren zuckersüß. Wie sie mit ihren tapsigen Beinen über die Straße liefen.

Solche Momente kann man nicht planen. Und genau deshalb bleiben sie so sehr im Herzen.


Die schwierigsten Momente

Natürlich war nicht alles nur schön. Es gab auch Momente, in denen uns kurz das Herz stehen blieb.

Zum Beispiel die Schlangen. Wir haben insgesamt drei schwarze Schlangen gesehen. Zum Glück immer mit genug Abstand. Aber trotzdem: Ich brauche das wirklich nicht jeden Tag.

Dann gab es eine Begegnung mit einem unangeleinten Hund. Zum Glück ist alles gut ausgegangen, weil ich den Hund ablenken konnte und Philipp mit Keisy außer Sichtweite gehen konnte.

Auch die Kuh, die direkt vor uns durch den Elektrozaun ausgebrochen ist, hätte anders ausgehen können. Zum Glück rannte sie in die andere Richtung.

Und dann gab es noch eine brenzlige Situation beim Überholen eines 45-km-Autos.Nur ein kurzer Moment. Aber einer, der einem zeigt, wie schnell man aufmerksam sein muss.

Jede herausfordernde Situation ist anders. Und aus jeder lernt man etwas.


Kann man Schweden gut mit dem Camper bereisen?

Ja. Schweden eignet sich hervorragend für eine Reise mit dem Camper.
Es gibt viele Wasserstellen, Entsorgungsmöglichkeiten, Parkplätze und Campingplätze.

Mit einem Camper kommt man an Orte, die man sonst wahrscheinlich nie gesehen hätte.
Man fährt nicht nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Man entdeckt unterwegs.
Kleine Straßen. Seen. Wälder. Dörfer. Aussichtspunkte.

Gerade mit Hektor war es für uns ideal. Er ist nur 6 Meter lang und dadurch konnten wir auch an schönen Plätzen stehen, die für größere Camper oder Wohnmobile schwieriger gewesen wären.

Schweden ist groß. Sehr groß. Aber genau diese Weite macht es so besonders.


Schweden oder Norwegen?

Diese Frage können wir noch nicht wirklich beantworten. Bisher ist Schweden ganz klar mein Favorit. Aber Norwegen lernen wir gerade erst kennen. Vielleicht ändert sich das noch. Vielleicht auch nicht. Was ich aber jetzt schon sagen kann: Schweden wird immer ein besonderes Land für uns bleiben.

Weil es unser erstes großes Reiseziel mit Hektor war. Weil wir dort gelernt haben, langsamer zu reisen. Weil wir dort gemerkt haben, wie wenig man braucht, um glücklich zu sein.

Und weil uns dieses Land auf eine ganz ruhige Art berührt hat.


Häufige Fragen zu 6 Wochen Schweden mit dem Camper


Wie geht es weiter?

Unsere Zeit in Schweden ist nun vorbei. Während dieser Beitrag online geht, sind wir wahrscheinlich schon in Norwegen angekommen.

Ein neues Land. Neue Landschaften. Neue Herausforderungen. Neue Geschichten.
Bevor es hier auf dem Blog aber komplett mit Norwegen weitergeht, wartet noch ein letzter Wissensbeitrag über Schweden auf euch.

Darin geht es um ein Thema, das viele spannend finden:
Haus kaufen in Schweden, Grundstücke, Leben in Schweden und Dinge, die man vorher wissen sollte. Was muss man beachten?Und könnten wir uns vorstellen, irgendwann selbst einmal in Schweden zu leben?

Danach nehmen wir euch natürlich mit nach Norwegen. Und ich bin selbst schon gespannt, ob Norwegen Schweden noch von meinem persönlichen Platz eins verdrängen kann.


Danke fürs Lesen ❤️

Wenn du bis hierhin gelesen hast, möchte ich einfach Danke sagen. Danke, dass du unsere Reise begleitest. Danke für deine Zeit. Danke für deine Nachrichten, Kommentare und dafür, dass du ein Stück mit uns unterwegs bist.

Vielleicht hast du selbst schon einmal Schweden bereist. Vielleicht träumst du gerade davon. Oder vielleicht bist du einfach gerne hier dabei. So oder so: Ich freue mich sehr, dass du da bist.
Wenn dir der Beitrag gefallen hat, teile ihn gerne mit jemandem, der Schweden liebt oder von einer Reise mit dem Camper träumt.

Und schreib mir gerne in die Kommentare: Würdest du 6 Wochen Schweden mit dem Camper machen?

Bis zum nächsten Abenteuer.

Liebe Grüße
Jacqueline

Sonnenuntergang in Schweden

2 Kommentare zu „6 Wochen Schweden mit dem Camperunsere Highlights, Überraschungen und ehrlichen Erfahrungen“

  1. BOHR MEGA! ich würde auch länger als 6 Wochen in Schweden Campen – wie mega! Das klingt alles total toll und unfassbar harmonisch und entspannt! Man kann die frische Luft und das zusammen Leben in Schweden förmlich spüren über den Bildschirm … herrlich – das ist echt toll
    ich freu mich das ihr eine so tolle Zeit habt und es euch gut geht und ihr bisher überwiegend positive Dinge erlebt habt!
    ÜBERRAGEND mit der Elchkuh wie cool … Elche haben eine ganz flauschig weiche Nase *hehe*
    ich bin total gespannt wo es Euch als nächstes hin verschlägt …
    froi mir … bis ganz bald

    1. Liebe Sarah, vielen lieben Dank für deinen unglaublich schönen Kommentar. ♡ Es freut mich riesig, dass unsere Erlebnisse so bei dir angekommen sind und wir dieses Gefühl von Ruhe und Freiheit ein bisschen durch den Bildschirm transportieren konnten. Genau deshalb schreibe ich unsere Reiseberichte.
      Die Elchkuh war wirklich einer dieser Momente, die man nie wieder vergisst. Wir konnten unser Glück selbst kaum fassen.
      Wir sind selbst schon ganz gespannt, was Norwegen für uns bereithält und freuen uns, wenn du uns weiterhin auf unserer Reise begleitest. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so einen lieben Kommentar zu schreiben, das bedeutet mir wirklich viel.

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