„Travel isn’t always about seeing new places. Sometimes it’s about seeing the world differently.“
Wissenswertes über Schweden Nach sechs Wochen haben wir Schweden mit anderen Augen gesehen
Wenn man an Schweden denkt, denken viele sofort an rote Holzhäuser, Elche, IKEA oder endlose Wälder. Genau so ging es uns auch.Doch nach sechs Wochen unterwegs mit unserem Camper haben wir gemerkt, dass Schweden viel mehr ist als eine wunderschöne Landschaft. Es sind die kleinen Dinge, die dieses Land so besonders machen.Die Gelassenheit der Menschen.Das Vertrauen, das einem überall entgegengebracht wird.Die Selbstverständlichkeit, mit der Natur umzugehen.Oder die Frage, die wir uns irgendwann immer häufiger gestellt haben:
Wie würde es sich eigentlich anfühlen, hier zu leben?
Während unserer Reise wurde plötzlich auch ein Thema immer spannender: Haus kaufen in Schweden.
Fast täglich fuhren wir an kleinen roten Holzhäusern vorbei, die aussahen, als wären sie direkt aus einem Bilderbuch entsprungen. Irgendwann fragten wir uns automatisch, wie das Leben dort wohl wäre. Viele dieser Dinge sind uns erst nach und nach aufgefallen.
Manches haben wir selbst erlebt. Anderes haben wir neugierig recherchiert, weil wir verstehen wollten, warum Schweden an vielen Stellen so anders funktioniert als Deutschland. Genau deshalb gibt es diesen Beitrag. Nicht als Reiseführer.
Sondern als Sammlung der Dinge, die uns wirklich überrascht haben. Vielleicht planst du gerade deine erste Schwedenreise. Vielleicht bist du schon einmal dort gewesen. Oder du träumst einfach davon. Dann bist du hier genau richtig.
Falls du unsere Schwedenreise noch nicht kennst
Bevor wir mit den spannenden Besonderheiten beginnen, findest du hier unsere bisherigen Beiträge rund um Schweden. Sie bauen ein wenig aufeinander auf und geben dir einen noch besseren Einblick in unsere Reise.
Heute geht es weniger um Sehenswürdigkeiten. Heute geht es um das Leben. Um Gewohnheiten. Und um die kleinen Dinge, die wir vorher selbst nicht wussten. Vielleicht entdeckst du dabei sogar Dinge, auf die du bei deiner eigenen Reise achten wirst.
Warum sich Schweden irgendwie anders anfühlt
Schon nach den ersten Tagen hatten wir ein Gefühl, das wir gar nicht richtig beschreiben konnten. Irgendetwas war anders. Nicht spektakulär. Nicht laut. Sondern eher dieses Gefühl, dass vieles einfach ruhiger wirkt.
Menschen begegneten sich freundlich. Niemand schien ständig gestresst zu sein. Auf den Straßen wurde gelassen gefahren. An Wanderwegen grüßten sich Menschen gegenseitig.
Viele Plätze waren sauber. Und obwohl vieles kostenlos war, hatte man nie das Gefühl, dass damit sorglos umgegangen wird. Je länger wir unterwegs waren, desto mehr wurde uns klar: Schweden funktioniert an vielen Stellen nicht wegen strenger Regeln.
Sondern weil Verantwortung hier scheinbar ganz selbstverständlich dazugehört. Natürlich gibt es auch hier Probleme. Aber insgesamt hatten wir oft das Gefühl, dass Vertrauen einen viel größeren Stellenwert hat als Kontrolle. Vielleicht war genau das die größte Überraschung unserer gesamten Reise.
Vertrauen statt Misstrauen etwas, das uns jeden Tag begegnet ist
Wenn uns heute jemand fragen würde, was uns in Schweden am meisten beeindruckt hat, würden wir wahrscheinlich nicht zuerst von Elchen oder den wunderschönen Seen erzählen. Sondern vom Vertrauen.
Während unserer Reise sind uns immer wieder Dinge begegnet, die wir aus Deutschland so kaum kennen. Kostenlose Toiletten. Kostenlose Trinkwasserstellen. Kostenlose Entsorgungsstationen für Camper. Teilweise sogar kostenlose Freibäder.
Natürlich haben wir uns am Anfang gefragt: Funktioniert das wirklich? Die Antwort lautet: Nach unseren Erfahrungen erstaunlich gut. Was uns dabei besonders aufgefallen ist: Die Menschen gehen respektvoll mit diesen Angeboten um.
Es lag deutlich weniger Müll herum als wir es aus vielen deutschen Ausflugszielen kennen. Toiletten waren oft sauber. Parkplätze wirkten ordentlich.
Und viele Camper hinterließen ihre Stellplätze so, als wären sie nie dort gewesen. Natürlich ist auch in Schweden nicht alles perfekt. Aber wir hatten oft das Gefühl, dass viele Menschen verstehen, dass Freiheit nur dann funktioniert, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt.
Vielleicht erklärt genau das auch, warum das Jedermannsrecht seit vielen Jahren funktioniert. Falls dich dieses Thema interessiert, findest du dazu bereits einen ausführlichen Beitrag hier auf dem Blog.
In Schweden braucht man fast kein Bargeld mehr
Eine weitere Sache fiel uns schon in den ersten Tagen auf. Wir hatten vorsichtshalber Bargeld dabei. Gebraucht haben wir es kein einziges Mal. Ob im Supermarkt. Im Café. An Parkautomaten. Im Museum. Oder sogar auf kleinen Märkten. Fast überall konnten wir einfach mit Karte oder Smartphone bezahlen. Selbst kleinste Beträge. Für uns war das zunächst ungewohnt. Nach einigen Tagen wollten wir ehrlich gesagt gar nichts anderes mehr. Alles ging schnell. Unkompliziert. Und wir mussten nie überlegen, ob wir genügend Bargeld dabeihaben. Falls du selbst eine Reise nach Schweden planst, brauchst du dir darüber kaum Gedanken zu machen.
Eine Girokarte oder Kreditkarte reicht in den allermeisten Fällen vollkommen aus.
Fika: warum Kaffee in Schweden viel mehr bedeutet
Als wir das erste Mal den Begriff Fika gehört haben, dachten wir ehrlich gesagt: „Das ist doch einfach eine Kaffeepause.“ Doch je länger wir in Schweden unterwegs waren, desto häufiger begegnete uns dieses Wort.
Und irgendwann verstanden wir: Bei einer Fika geht es gar nicht in erster Linie um Kaffee. Es geht darum, bewusst eine Pause einzulegen. Sich Zeit zu nehmen. Mit Freunden. Mit der Familie. Oder mit Kollegen. Ohne Hektik. Ohne ständig auf die Uhr zu schauen. Natürlich haben wir unterwegs auch einige schwedische Cafés ausprobiert.
Einfach den Moment genießen. Vielleicht ist genau das das Geheimnis einer Fika. Nicht der Kaffee. Sondern die Zeit, die man sich bewusst füreinander nimmt.
Lagom warum in Schweden oft weniger mehr ist
Je länger wir durch Schweden gereist sind, desto häufiger begegnete uns ein weiteres Wort: Lagom. Eine direkte Übersetzung gibt es eigentlich gar nicht.
Am ehesten bedeutet es :Nicht zu viel. Nicht zu wenig. Genau richtig. Und irgendwie hatten wir das Gefühl, dass dieses Wort das ganze Land beschreibt. Die Häuser wirken gemütlich, ohne protzig zu sein. Die Städte sind modern und trotzdem naturnah.
Die Menschen scheinen viel Wert auf ein ausgeglichenes Leben zu legen. Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum wir uns in Schweden so wohlgefühlt haben. Es geht oft nicht darum, immer größer, schneller oder reicher zu sein. Sondern darum, dass sich etwas richtig anfühlt. Und genau dieses Gefühl hat uns während unserer Reise immer wieder begleitet. Vielleicht ist Lagom sogar etwas, das wir alle ein bisschen öfter leben könnten.
Warum wir plötzlich angefangen haben, nach Häusern in Schweden zu schauen
Ich glaube, das passiert vielen Menschen, die etwas länger durch Schweden reisen.
Am Anfang freut man sich einfach über die Landschaft. Über die roten Holzhäuser. Über die Seen. Über die Ruhe. Doch je länger wir unterwegs waren, desto öfter ertappten wir uns bei dem Gedanken: „Wie wäre es eigentlich, hier zu leben?“
Häusern vorbei. Mal mitten im Wald. Mal direkt an einem See. Mal ganz allein auf einer kleinen Lichtung. Natürlich waren nicht alle Häuser perfekt. Einige wirkten verlassen. Andere hätten wahrscheinlich eine komplette Renovierung gebraucht. Aber genau das machte sie irgendwie besonders. Sie erzählten Geschichten. Man stellte sich automatisch vor, wie dort wohl früher gelebt wurde.
Wie es wäre, morgens mit einer Tasse Kaffee auf der Veranda zu sitzen, den Blick über den See schweifen zu lassen und einfach die Ruhe zu genießen. Genau in diesen Momenten wurden wir neugierig. Warum stehen hier eigentlich so viele Häuser? Warum wirken manche Häuser in Schweden so günstig?
Und könnte man als Deutscher überhaupt ein Haus in Schweden kaufen? Also haben wir angefangen zu recherchieren. Nicht, weil wir morgen auswandern möchten. Sondern weil uns dieses Thema einfach unglaublich interessiert hat. Vielleicht geht es dir ja genauso.
Haus kaufen in Schweden ? Können Deutsche überhaupt eine Immobilie kaufen?
Die kurze Antwort lautet: Ja. Als deutscher Staatsbürger darfst du grundsätzlich ein Haus oder Grundstück in Schweden kaufen. Dafür musst du weder schwedischer Staatsbürger sein noch dauerhaft in Schweden wohnen. Das hat mich ehrlich gesagt überrascht.
Denn ich hatte gedacht, dass der Kauf deutlich komplizierter ist. Natürlich bedeutet das nicht, dass man einfach spontan ein Haus kaufen sollte. Gerade wenn man sich mit dem schwedischen Immobilienmarkt noch nicht auskennt, lohnt es sich, sich vorher ausführlich zu informieren. Denn einige Abläufe unterscheiden sich deutlich von Deutschland.
Warum sind manche Häuser in Schweden so günstig?
Vielleicht hast du selbst schon einmal auf schwedischen Immobilienseiten gestöbert. Und wahrscheinlich dachtest du genau wie wir: „Das kann doch gar nicht sein.“
Ein kleines rotes Haus mitten in der Natur. Ein eigener Garten. Vielleicht sogar ein See in der Nähe. Und das zu einem Preis, für den man in Deutschland manchmal nicht einmal eine kleine Eigentumswohnung bekommt. Doch oft steckt mehr dahinter. Viele dieser Häuser liegen sehr abgelegen. Teilweise weit entfernt von größeren Städten oder Arbeitsplätzen.
Andere Häuser wurden über viele Jahre kaum modernisiert und benötigen umfangreiche Renovierungen. Außerdem ist Schweden flächenmäßig eines der größten Länder Europas, hat aber vergleichsweise wenige Einwohner. Dadurch unterscheiden sich Angebot und Nachfrage je nach Region deutlich.
Ein günstiger Kaufpreis bedeutet deshalb nicht automatisch, dass es sich um ein Schnäppchen handelt. Gerade deshalb würden wir immer genau hinschauen und uns ausreichend Zeit nehmen.
So läuft ein Hauskauf in Schweden meistens ab
Auch hier gibt es einige Unterschiede zu Deutschland. Die meisten Häuser werden über Immobilienmakler verkauft. Interessiert man sich für ein Haus, vereinbart man zunächst einen Besichtigungstermin. Gefällt einem die Immobilie, beginnt häufig ein sogenanntes Bieterverfahren.
Das bedeutet: Mehrere Interessenten können Gebote abgeben. Der Verkäufer entscheidet anschließend selbst, welches Angebot er annehmen möchte. Das fand ich ziemlich spannend. Denn in Deutschland läuft ein Immobilienkauf meistens deutlich anders ab.
Warum es in Schweden meist keinen klassischen Notar gibt
Auch das hat mich bei der Recherche überrascht. In Schweden läuft der Hauskauf etwas anders ab als in Deutschland. Bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird, sind weder Gebote noch eine mündliche Zusage rechtlich bindend. Das bedeutet, dass sich sowohl Käufer als auch Verkäufer bis zur Vertragsunterzeichnung grundsätzlich noch umentscheiden können. Der Verkäufer kann sich sogar für einen anderen Interessenten entscheiden. Das hat uns ehrlich gesagt überrascht. Erst mit der Unterschrift unter den Kaufvertrag wird der Kauf in der Regel verbindlich.
Häufig wird dann eine Anzahlung geleistet. Die restliche Kaufsumme wird meist erst am Tag der Übergabe der Immobilie bezahlt. Anschließend erfolgt die Eintragung des neuen Eigentümers ins Grundbuch. Gerade für deutsche Käufer wirkt dieser Ablauf zunächst ungewohnt.
Deshalb würden wir uns vor einem Hauskauf in Schweden immer ausführlich beraten lassen und den gesamten Kaufprozess genau erklären lassen.
Die Untersuchungspflicht, wahrscheinlich der wichtigste Unterschied
Ein Begriff tauchte bei meinet Recherche immer wieder auf: Die Untersuchungspflicht.
Sie bedeutet vereinfacht: Als Käufer bist du selbst dafür verantwortlich, das Haus gründlich zu prüfen. Entdeckst du später Mängel, die bei einer sorgfältigen Besichtigung bereits erkennbar gewesen wären, kannst du diese häufig nicht einfach dem Verkäufer anlasten.
Deshalb lassen viele Käufer ein Haus zusätzlich von einem unabhängigen Gutachter überprüfen. Gerade wenn man den schwedischen Immobilienmarkt noch nicht kennt, finden wir das eine sehr sinnvolle Entscheidung.
Hinweis: Alle Informationen zum Thema Haus kaufen in Schweden beruhen auf unseren Recherchen sowie den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verfügbaren Informationen. Gesetze, Abläufe und Voraussetzungen können sich ändern. Wenn du selbst den Kauf einer Immobilie in Schweden planst, informiere dich bitte zusätzlich bei offiziellen Stellen oder lasse dich von Fachleuten beraten.
Kurze Zusammenfassung
– Deutsche dürfen grundsätzlich Häuser in Schweden kaufen. – Die meisten Immobilien werden über Makler verkauft. – Häufig entscheidet ein Bieterverfahren über den Verkauf. – Käufer tragen eine große Verantwortung bei der Prüfung des Hauses – Ein günstiger Kaufpreis hat fast immer einen nachvollziehbaren Grund.
Warum viele schwedische Häuser so gemütlich wirken
Etwas anderes fiel uns schon während unserer Reise immer wieder auf. Egal ob kleine Ferienhäuser oder große Wohnhäuser: Viele wirken unglaublich gemütlich. Große Fenster. Viel Holz. Helle Farben. Oft eine Terrasse mit Blick ins Grüne. Und fast immer hatte man das Gefühl, dass hier Ruhe wichtiger ist als Luxus.
Natürlich spielt dabei auch das Klima eine Rolle. Die Häuser sind darauf ausgelegt, die langen Winter möglichst angenehm zu machen. Drinnen soll es warm sein. Hell. Gemütlich. Die Schweden haben dafür sogar ein eigenes Wort: Mys. Es beschreibt dieses Gefühl von Geborgenheit, Wärme und Gemütlichkeit.
Vielleicht war genau das einer der Gründe, warum wir uns in Schweden so wohlgefühlt haben. Denn manchmal braucht es gar nicht viel. Ein schönes Zuhause. Ruhe. Natur. Und Menschen, mit denen man diese Momente teilen kann.
Nachhaltigkeit gehört hier einfach zum Alltag
Ein weiteres Thema, das uns während unserer Reise immer wieder begegnet ist, war Nachhaltigkeit. Schon im Ferienhaus mussten wir uns erst einmal mit der Mülltrennung beschäftigen. Anfangs standen wir etwas ratlos vor den verschiedenen Tonnen und fragten uns, was eigentlich wohin gehört. Nach ein paar Tagen wurde das System aber ganz selbstverständlich. Viele Gemeinden trennen Papier, Glas, Metall, Plastik und Bioabfälle sehr konsequent.
Auch das Pfandsystem gehört für die Menschen einfach zum Alltag. Fast überall sahen wir Menschen, die selbstverständlich ihre Flaschen und Dosen zurückbrachten. Was uns dabei besonders aufgefallen ist: Es wirkte nie wie eine Pflicht. Sondern eher wie etwas, das einfach dazugehört. Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum uns Schweden insgesamt so sauber vorkam.
Natürlich haben wir auch dort vereinzelt Müll gesehen. Aber im Vergleich zu vielen Orten in Deutschland fiel der Unterschied deutlich auf. Gerade auf Wanderwegen, Rastplätzen und an Seen waren wir immer wieder überrascht, wie ordentlich viele Plätze hinterlassen wurden. Vielleicht funktioniert genau deshalb auch das Jedermannsrecht so gut. Freiheit funktioniert eben nur, wenn jeder Verantwortung übernimmt.
Was wir aus Schweden mit nach Hause nehmen
Nach sechs Wochen haben wir nicht nur tausende Fotos mitgebracht. Sondern auch viele Gedanken.
Wir würden gerne etwas mehr Gelassenheit mitnehmen. Etwas mehr Vertrauen. Etwas mehr Zeit füreinander. Vielleicht auch eine tägliche Fika. Und definitiv den respektvollen Umgang mit der Natur. Schweden hat uns gezeigt, dass Glück nicht immer mit mehr Besitz verbunden ist. Manchmal reicht auch weniger. Dafür bewusster.
Vielleicht ist genau das die größte Lektion, die wir aus dieser Reise mit nach Hause nehmen.
Unser Fazit
Je länger wir unterwegs waren, desto weniger ging es für uns nur um Sehenswürdigkeiten. Natürlich werden wir den Elch nie vergessen. Oder die roten Häuser. Oder die unzähligen Seen. Aber das Schönste an Schweden waren für uns die kleinen Dinge. Ein freundliches „Hej“. Eine entspannte Kaffeepause. Saubere Wanderwege. Vertrauen. Ruhe. Menschen, die Rücksicht nehmen. Vielleicht ist genau das der Grund, warum wir uns in Schweden so wohlgefühlt haben.
Natürlich ist auch Schweden nicht perfekt. Kein Land ist das. Aber wir verstehen heute viel besser, warum sich so viele Menschen in dieses Land verlieben. Und ehrlich gesagt?
Wir können das inzwischen ziemlich gut nachvollziehen. Ob wir irgendwann einmal selbst ein Haus in Schweden kaufen, wissen wir heute noch nicht. Aber unsere Reise hat uns gezeigt, warum dieser Gedanke für viele Menschen so faszinierend ist.
Häufige Fragen (FAQ)
Kann man als Deutscher ein Haus in Schweden kaufen?
Ja. Grundsätzlich dürfen deutsche Staatsbürger Immobilien und Grundstücke in Schweden kaufen.
Warum sind manche Häuser in Schweden so günstig?
Oft liegt das an der Lage, einer geringen Nachfrage oder daran, dass umfangreiche Renovierungen notwendig sind.
Braucht man in Schweden einen Notar?
Der Immobilienkauf läuft anders ab als in Deutschland und erfolgt meist über einen Makler. Ein klassischer Notartermin ist häufig nicht erforderlich.
Gibt es beim Hauskauf ein Bieterverfahren?
Ja. Bei vielen Immobilien geben Interessenten Gebote ab. Der Verkäufer entscheidet anschließend, welches Angebot angenommen wird.
Kann man in Schweden fast überall mit Karte bezahlen?
Nach unseren Erfahrungen ja. Während unserer gesamten Reise brauchten wir kein einziges Mal Bargeld..
Was bedeutet Fika?
Fika ist viel mehr als nur eine Kaffeepause. Es ist eine bewusste Auszeit, bei der das Zusammensein wichtiger ist als der Kaffee selbst. Pause machen.
Was bedeutet Lagom?
Lagom beschreibt eine Lebensweise nach dem Motto: Nicht zu viel. Nicht zu wenig. Genau richtig.
Warum wirkt Schweden so sauber?
Nach unserem Eindruck tragen das Pfandsystem, eine gute Mülltrennung und ein respektvoller Umgang mit der Natur dazu bei.
Kann man in Schweden dauerhaft leben?
Ja. Für Bürger der EU ist das grundsätzlich möglich. Je nach Aufenthaltsdauer und persönlicher Situation gelten jedoch unterschiedliche Regelungen..
Wo informiert man sich am besten über den Hauskauf in Schweden?
Offizielle Informationen findest du unter anderem bei Lantmäteriet sowie auf der Tourismusseite Visit Sweden..
Quellen für weitere Informationen
Wenn du dich noch intensiver mit einigen Themen beschäftigen möchtest, findest du hier zwei offizielle Informationsquellen: -> Visit Sweden – Die offizielle Tourismusseite Schwedens mit Informationen über Kultur, Traditionen, Fika und das Leben in Schweden. -> Lantmäteriet – Die schwedische Behörde für Grundstücke, Eigentum und Grundbuch mit Informationen rund um den Immobilienkauf.
Wie geht es jetzt weiter?
Mit diesem Beitrag endet unsere kleine Schweden-Reihe.
Während du diese Zeilen liest, sind wir schon in Norwegen unterwegs und sammeln neue Erinnerungen. Wir sind selbst unglaublich gespannt, welche Unterschiede uns dort erwarten und welches Land am Ende unser Herz ein kleines bisschen mehr erobern wird. Eines steht aber jetzt schon fest: Schweden wird immer einen ganz besonderen Platz in unseren Erinnerungen haben. Nicht nur wegen der wunderschönen Landschaft. Sondern wegen all der kleinen Momente, die man auf keinem Foto festhalten kann.
Und genau darauf freuen wir uns jetzt auch in Norwegen. Neue Landschaften. Neue Erfahrungen. Neue Geschichten. Vielleicht sehen wir manches ganz anders. Vielleicht bestätigt sich aber auch, was wir in Schweden gelernt haben. Das wirst du in den nächsten Wochen hier auf dem Blog erfahren.
Danke, dass du bis hier gelesen hast
Wenn du bis hier gelesen hast, möchte ich dir einfach von Herzen Danke sagen. Es bedeutet mir unglaublich viel, dass du mich auf dieser Reise begleitest. Jeder Kommentar, jede Nachricht und jedes Teilen meiner Beiträge zeigt mir, dass sich die Zeit und die Arbeit hinter diesem Blog lohnen.
Genau deshalb schreibe ich weiter, um Erinnerungen festzuhalten, Erfahrungen zu teilen und vielleicht auch den einen oder anderen zu inspirieren, selbst einmal den Mut zu haben, loszufahren.
Jetzt bin ich neugierig: Welcher Fakt über Schweden hat dich am meisten überrascht? Oder könntest du dir sogar vorstellen, einmal ein Haus in Schweden zu kaufen oder dort zu leben? Schreib es mir gerne in die Kommentare,ich freue mich wirklich darauf, von dir zu lesen.
Und vielleicht sehen wir uns ja schon im nächsten Beitrag wieder, wenn wir gemeinsam Norwegen entdecken. Bis dahin wünsche ich dir alles Liebe und danke, dass du hier bist.
Liebe Grüße Jacqueline
4 Kommentare zu „Wissenswertes über Schweden: Das haben wir auf unserer Reise gelernt“
Meike
Wieder ein absolut gelungener Blogbeitrag. Wie schön du schreibst und wie wahnsinnig tolle Fakten du uns lieferst. Freu mich auf den nächsten 😚💚💛🧡
Ach Meike, danke dir von Herzen! 💚 Deine Worte bedeuten mir wirklich unglaublich viel. Es steckt so viel Zeit und Herzblut in jedem Beitrag, deshalb freue ich mich umso mehr, wenn er dir gefällt. Danke, dass du uns auf unserer Reise begleitest, und fürs immer wieder Mitlesen! 💚
Liebe Jacky,
auch ich freue mich über jeden Blog von dir, wir reisen in 5 Tagen nach Schweden und ich bin schon super gespannt wie es diesmal wird. Ja wir suchen die Ruhe und Entspannung dort und genießen es in vollen Zügen. Dir viel Freude und tolle Erlebnisse in Norwegen dort ist die Natur noch ein Stück beeindruckender…. liebe Grüße Manuela, passt auf euch auf.
Liebe Manuela,
vielen lieben Dank für deinen schönen Kommentar. Es freut mich jedes Mal sehr zu lesen, dass du unsere Reise begleitest.
Wie schön, dass ihr schon in fünf Tagen nach Schweden aufbrecht! Ich wünsche euch von Herzen eine unvergessliche Zeit mit ganz viel Ruhe, wunderschöner Natur und vielen besonderen Momenten. Genießt jede Minute, Schweden hat einfach eine ganz besondere Atmosphäre.
Und ja, Norwegen ist landschaftlich wirklich beeindruckend. Ich bin gespannt, wie euch eure Reise gefällt und welche Orte euch am meisten begeistern werden.
Ich wünsche euch eine gute Fahrt und ganz viele unvergessliche Erlebnisse.
Wir verwenden Cookies, um dir ein besseres Erlebnis auf unsere Website zu bieten. Einige sind technisch notwendig, andere helfen uns zu verstehen, wie du unsere Seite nutzt. Du kannst selbst entscheiden, welche Cookies du zulassen möchtest.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck der Durchführung der Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Wieder ein absolut gelungener Blogbeitrag. Wie schön du schreibst und wie wahnsinnig tolle Fakten du uns lieferst. Freu mich auf den nächsten 😚💚💛🧡
Ach Meike, danke dir von Herzen! 💚 Deine Worte bedeuten mir wirklich unglaublich viel. Es steckt so viel Zeit und Herzblut in jedem Beitrag, deshalb freue ich mich umso mehr, wenn er dir gefällt. Danke, dass du uns auf unserer Reise begleitest, und fürs immer wieder Mitlesen! 💚
Liebe Jacky,
auch ich freue mich über jeden Blog von dir, wir reisen in 5 Tagen nach Schweden und ich bin schon super gespannt wie es diesmal wird. Ja wir suchen die Ruhe und Entspannung dort und genießen es in vollen Zügen. Dir viel Freude und tolle Erlebnisse in Norwegen dort ist die Natur noch ein Stück beeindruckender…. liebe Grüße Manuela, passt auf euch auf.
Liebe Manuela,
vielen lieben Dank für deinen schönen Kommentar. Es freut mich jedes Mal sehr zu lesen, dass du unsere Reise begleitest.
Wie schön, dass ihr schon in fünf Tagen nach Schweden aufbrecht! Ich wünsche euch von Herzen eine unvergessliche Zeit mit ganz viel Ruhe, wunderschöner Natur und vielen besonderen Momenten. Genießt jede Minute, Schweden hat einfach eine ganz besondere Atmosphäre.
Und ja, Norwegen ist landschaftlich wirklich beeindruckend. Ich bin gespannt, wie euch eure Reise gefällt und welche Orte euch am meisten begeistern werden.
Ich wünsche euch eine gute Fahrt und ganz viele unvergessliche Erlebnisse.