Lettland mit dem Camper: Warum wir fast früher abgereist wären

Lettland mit dem Camper. Waldwege in Lettland

Manchmal reist man in ein neues Land und fühlt sich sofort wohl. Und manchmal fragt man sich schon nach zwei Tagen, ob man nicht lieber direkt weiterfahren sollte.
Lettland war für uns tatsächlich so ein Land.

Nach unserer Zeit in Estland waren wir gespannt, was uns im nächsten baltischen Land erwarten würde. Die Grenze überquerten wir völlig unkompliziert. Keine Kontrolle, kein großer Übergang, plötzlich waren wir einfach in Lettland.

Was uns allerdings ziemlich schnell auffiel, waren die Straßen.

Und sagen wir mal so: Unser Camper Hektor hat auf dieser Reise schon einiges mitgemacht. Aber Lettland hat ihm noch einmal eine ordentliche Rüttelmassage verpasst. Bereits nach unserem zweiten Tag in Lettland überlegten wir ernsthaft, ob wir nicht einfach nach Litauen weiterfahren sollten.

So hatten wir uns unsere Reise durch Lettland eigentlich nicht vorgestellt.
Aber wir sind geblieben. Haben uns einen schönen Platz gesucht und dem Land noch eine Chance gegeben. Und auch wenn Lettland am Ende nicht zu unseren Lieblingsländern gehört, war das die richtige Entscheidung.

Wie wir Lettland mit dem Camper erlebt haben, was uns überrascht hat und warum wir beinahe früher abgereist wären, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Lettland mit dem Camper:
Ausflug zu einem Schloss. Bild zeigt den Ausblick eines Schlossturms in Lettland

Lettland auf einen Blick:
was sollte man wissen?

Lettland liegt zwischen Estland und Litauen und gehört zu den drei baltischen Staaten. Im Westen grenzt das Land an die Ostsee.
Ein paar Informationen, die für die Reiseplanung interessant sind:

  • Hauptstadt: Riga
  • Einwohner: rund 1,9 Millionen
  • Landessprache: Lettisch
  • Währung: Euro
  • Landschaft: Wälder, Seen, Flüsse, Moore und eine lange Ostseeküste
  • Nationalparks: Gauja, Ķemeri, Rāzna und Slītere


Mehr als die Hälfte Lettlands ist bewaldet. Dazu kommen rund 500 Kilometer Ostseeküste und zahlreiche Naturgebiete.

Eigentlich genau das, was wir auf unserer Camperreise so gerne mögen: viel Natur, Platz und die Möglichkeit, unterwegs immer wieder spontan anzuhalten.

Dass wir uns trotzdem nicht sofort wohlgefühlt haben, lag also nicht daran, dass Lettland grundsätzlich nichts für uns zu bieten hatte. Manchmal passen die Erwartungen und die tatsächlichen Erlebnisse einfach nicht so richtig zusammen.

Wer allgemeine Informationen für die Reiseplanung sucht, findet sie auch auf der offiziellen Tourismuswebsite Lativia Travel

Unsere ersten Eindrücke
irgendwie anders als erwartet

Über die Straßen könnte ich wahrscheinlich einen eigenen Beitrag schreiben.
Schon in Estland hatten wir einige Schotterstraßen kennengelernt. Dort waren die Hauptstraßen aus unserer Sicht überwiegend gut und die Schotterwege zu Naturplätzen meistens noch ganz ordentlich befahrbar.

In Lettland sah das für uns teilweise anders aus.
Manche Straßen waren wirklich gut. Andere wiederum hatten Schlaglöcher, einen unebenen Untergrund oder waren so holprig, dass wir mit Hektor nur langsam vorankamen.
Besonders unangenehm fanden wir die Strecken, bei denen man ständig aufpassen musste, wo man mit den Reifen hinfährt. Teilweise einfach echt Bodenlos.

Und wenn im Camper während der Fahrt alles klappert, macht das irgendwann auch keinen Spaß mehr. Wir haben irgendwann lieber genauer überlegt, ob sich ein Abstecher wirklich lohnt.

Denn so schön ein Ort auch sein mag: Wenn man dafür erst einmal eine gefühlte Ewigkeit über Schlaglöcher rumpeln muss, überlegt man sich das irgendwann zweimal.

Unser Tipp für Lettland mit dem Wohnmobil

Plant eure Fahrstrecken nicht nur nach Kilometern.
Gerade auf kleineren Straßen kann die Fahrt deutlich anstrengender werden als erwartet.

Schaut euch möglichst nicht nur den Stellplatz an, sondern auch die Zufahrt. Gerade bei abgelegenen Naturplätzen können Schotterwege, Schlaglöcher und schlechtes Wetter einen großen Unterschied machen.

Und prüft vorher, ob das Übernachten am jeweiligen Platz überhaupt erlaubt ist.
Auch die offizielle Tourismuswebsite bietet Informationen zum Reisen mit dem Camper in Lettland.

Die Straßenverhältnisse können sich natürlich ändern. Unsere Erfahrungen beziehen sich auf die Strecken, die wir selbst gefahren sind, nicht auf das gesamte Straßennetz Lettlands.

Warum wir Lettland schon nach zwei Tagen verlassen wollten

Zwei Tage. Mehr brauchte es zunächst nicht, damit wir ernsthaft überlegten, Lettland wieder zu verlassen.

Die teilweise schlechten Straßen, unsere ersten Eindrücke und dieses Gefühl, irgendwie nicht richtig anzukommen, hatten uns die Lust aufs Weiterreisen durch Lettland ziemlich genommen.
Dabei hatten wir uns natürlich vorher überlegt, welche Länder wir bereisen und was wir unterwegs sehen möchten.

Aber auf einer Karte sieht eine Route eben anders aus als in Wirklichkeit. Man kann noch so viele Pläne schmieden: wie es sich tatsächlich anfühlt, merkt man erst, wenn man unterwegs ist.

Also standen wir vor der Frage: Weiter nach Litauen oder Lettland noch eine Chance geben?
Wir entschieden uns zu bleiben. Suchten uns einen schönen Platz, kamen etwas zur Ruhe und entdeckten schließlich doch noch Seiten des Landes, die uns gefallen haben. Rückblickend war das die richtige Entscheidung.

Und irgendwie erinnert mich das an eine viel größere Entscheidung, die wir später auf unserer Reise getroffen haben. Wir haben uns nämlich ganz bewusst dafür entschieden, unsere große Camper Reise vorerst zu beenden und nach Deutschland zurückzukehren. Nicht, weil wir die Reise bereut haben. Ganz im Gegenteil! Wir haben unglaublich viel erlebt und Erinnerungen gesammelt, die uns niemand mehr nehmen kann. Aber unsere Wünsche und Prioritäten haben sich unterwegs verändert. Und ist das nicht auch ein Teil des Lebens?

Man macht Pläne, setzt sich Ziele und stellt irgendwann vielleicht fest, dass man inzwischen etwas anderes möchte. Trotzdem halten wir manchmal an Dingen fest. Weil wir schon so viel Zeit hineingesteckt haben. Weil wir es uns einmal fest vorgenommen haben. Oder weil wir uns fragen, was andere wohl darüber denken.

Aber muss man wirklich an einem Plan festhalten, nur weil man ihn irgendwann einmal gemacht hat?

Ich finde nicht. Für uns war es richtig, Lettland noch eine Chance zu geben. Genauso richtig war es später, unsere Reise vorerst zu beenden. Beides waren bewusste Entscheidungen. Und keine davon war ein Rückschritt.

Vielleicht lohnt es sich deshalb, sich ab und zu selbst zu fragen:
Mache ich das gerade, weil ich es wirklich möchte oder nur, weil es einmal mein Plan war?
Denn manchmal bedeutet Weiterkommen eben auch, die Richtung zu ändern.

Aussichtsturm in Lettland

Stellplätze und Natur;
Lettland konnte auch anders

Was wir auf unserer Reise immer wieder festgestellt haben: Manchmal braucht es gar keinen spektakulären Ort, um sich irgendwo wohlzufühlen.
Ein schöner Platz, ein bisschen Ruhe und die Möglichkeit, mit Keisy eine Runde zu laufen, reichen oft schon aus. Auch in Lettland fanden wir solche Plätze.

Wir standen unter anderem auf einem Parkplatz in der Nähe eines Aussichtsturms und besuchten den Gauja-Nationalpark. Gerade die Natur hat uns dort wieder besser gefallen.
Wälder, Wanderwege und Möglichkeiten, einfach draußen unterwegs zu sein: das war eher das, was wir uns von unserer Reise erhofft hatten. Im Gauja-Nationalpark gibt es unterschiedliche Landschaften und Wanderwege. Für uns war es schön, wieder einen Ort zu haben, an dem nicht die nächste Straße im Mittelpunkt stand, sondern einfach die Umgebung.

Was uns bei solchen Plätzen besonders wichtig war: ankommen, parken und möglichst direkt loslaufen können. Keisy war sowieso immer dabei, wenn es irgendwo etwas Neues zu erschnüffeln gab.

Und auch wenn Lettland bei uns keinen so starken Eindruck wie manche anderen Länder hinterlassen hat, gab es durchaus Orte, an denen wir gerne geblieben sind.

Manchmal lohnt es sich eben doch, einem Land noch ein bisschen Zeit zu geben.

Schloss in Lettland

Einkaufen in Lettland:
was mir aufgefallen ist

Natürlich bestand unser Camper-Alltag nicht nur aus Autofahren, Natur und Sehenswürdigkeiten. Einkaufen mussten wir schließlich auch.

Wie schon in Estland ging es auch in Lettland unter anderem zu Rimi. Die Supermärkte hatten eine große Auswahl. Besonders aufgefallen sind mir die teilweise riesigen Alkoholabteilungen und die Preise einiger Produkte. Gerade bei Drogerieartikeln und Gewürzen musste ich manchmal zweimal hinschauen.

Aber dann gab es da etwas, das mich ziemlich begeistert hat: die kleinen süßen und herzhaften Teilchen! Die lagen in offenen Körben mitten im Supermarkt. Von süßen Leckereien wie Mini-Schweineohren mit Himbeerfüllung bis hin zu herzhaften Pizzaschnecken und Knoblauchbrot war alles dabei. Viele Sachen gab es im Miniformat und bezahlt wurde nach Kilopreis.
Und was soll ich sagen? Die Teilchen waren richtig lecker!

Besonders die Pizzaschnecken hatten es mir angetan. Offenbar nicht nur mir, denn die Körbe waren gut besucht. So gut, dass ich am selben Abend tatsächlich noch einmal in den Supermarkt gegangen bin, um Nachschub zu holen. Tja, Pech gehabt! Ausgerechnet die leckeren Pizzaschnecken waren schon ausverkauft. Ganz ohne etwas mitzunehmen bin ich natürlich trotzdem nicht wieder rausgegangen. Es gab schließlich noch genug andere Teilchen zum Probieren.

Was ich dabei interessant fand: In Deutschland würde man bei solchen offenen Körben wahrscheinlich sofort über Hygiene diskutieren. Ob das in jedem deutschen Supermarkt so problemlos funktionieren würde? Da bin ich mir nicht sicher. :)Uns hat das Angebot jedenfalls richtig gut gefallen. Gerade beim Reisen probiere ich gerne solche Kleinigkeiten, die man zu Hause nicht unbedingt im Supermarkt findet.

Und noch etwas war ungewohnt: die Eingangstüren!
Bei einigen Geschäften öffneten sich die automatischen Türen nicht vollständig, sondern nur ein Stück. Das war uns auch in anderen baltischen Ländern aufgefallen.
Warum das so war, weiß ich bis heute nicht. Aber ich musste schmunzeln: Vielleicht wäre das auch für deutsche Supermärkte eine Idee. Wer mit geklauter Ware schnell verschwinden möchte, müsste sich zumindest erst einmal durch die schmale Öffnung quetschen. Ob das tatsächlich der Grund für die Türen ist, kann ich natürlich nicht sagen.

Und dann waren da noch die Kaffeeautomaten, die wir bereits aus Estland kannten und die uns auch in Lettland immer wieder begegneten. Gerade unterwegs fand ich das ziemlich praktisch. Ein Kaffee zwischendurch geht schließlich fast immer.

Mein persönliches Einkaufsfazit: Nicht alles war günstig, manches war ungewohnt, aber die kleinen Pizzaschnecken hätte ich am liebsten direkt mit nach Deutschland genommen! 😉

Einkaufen in Lettland

Riga und der Alltag: kleine Dinge, die uns überrascht haben

Auch Riga gehörte zu unseren Stopps.

Was uns dort auffiel, waren unter anderem die Oberleitungsbusse, die über Leitungen mit Strom versorgt werden. Außerdem sahen wir Ampeln mit Sekundenanzeigen. So konnte man erkennen, wie lange die jeweilige Ampelphase noch dauert. Eigentlich eine ziemlich praktische Sache, finde ich.
Gerade nach vielen Wochen in kleineren Orten und mitten in der Natur war eine größere Stadt natürlich wieder eine Umstellung.

Was uns ebenfalls auffiel, waren die vielen Überwachungskameras. An manchen Orten hatten wir das Gefühl, dass wirklich alles im Blick behalten wurde. Auch einige Zebrastreifen waren erhöht angelegt, sodass Fahrzeuge dort langsamer fahren mussten.
Solche Kleinigkeiten nimmt man auf einer längeren Reise irgendwann ganz automatisch wahr.

Man vergleicht, was anders ist als zu Hause, was einem besser gefällt und woran man sich erst einmal gewöhnen muss. Und manchmal sind es ausgerechnet diese unscheinbaren Dinge, die später im Reisetagebuch landen.

Durchfahrt mit dem Camper durch Riga. Lettland mit dem Camper:

Tiere an der Kette
andere Länder, andere Sitten

Was uns in einigen ländlichen Gegenden Lettlands auffiel, waren Hunde, Pferde und Kühe, die teilweise an längeren Ketten angebunden waren.

Anfangs fand ich diesen Anblick etwas grenzwertig. Die Tiere wirkten allerdings gesund und gut versorgt.
Ich habe später nachgelesen, dass in manchen ländlichen Regionen Tiere auch deshalb angebunden werden, weil beispielsweise eingezäunte Flächen fehlen oder Zäune zu teuer sind.

Andererseits leinen wir Keisy draußen schließlich auch an. Entscheidend ist wohl eher, wie lange ein Tier angebunden bleibt und wie viel Bewegungsfreiheit es bekommt. Und genau das konnten wir nicht beurteilen.

Andere Länder, andere Sitten. Man muss nicht alles gut finden, was man unterwegs sieht. Aber man sollte auch nicht vorschnell urteilen, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Für mich war es jedenfalls wieder eine dieser Beobachtungen, über die man auf Reisen etwas länger nachdenkt.

Was uns in Lettland sonst noch aufgefallen ist

Neben den großen Eindrücken gab es wieder einige Kleinigkeiten, die in meinem Reisetagebuch gelandet sind.

Besonders auffällig fand ich die Gegensätze. Während es in manchen Städten ziemlich lebhaft zuging und der Verkehr teilweise ordentlich war, wirkte es in kleineren Ortschaften oft wie eine andere Welt.

Manche Straßen waren bis zu einem Dorf gut ausgebaut und plötzlich war Schluss. Danach ging es teilweise wieder über holprige Strecken weiter. Da haben wir uns schon manchmal gefragt, warum man nicht einfach noch ein Stück weitergebaut hat.

Auch die Häuser waren interessant. Nicht überall war alles frisch gestrichen oder modernisiert. Vieles war einfach so, wie es eben war. Gleichzeitig fiel uns auf, dass das Land auf unseren Strecken insgesamt ziemlich sauber wirkte,teilweise sogar sauberer als manche Gegenden in Deutschland.

In einigen Orten gab es kaum oder gar keine Straßenbeleuchtung. Dafür begegneten uns immer wieder Überwachungskameras, was wir schon etwas ungewöhnlich fanden.

Was dagegen gut funktionierte, war das Internet. Wir hatten auf unserer Reise durch Lettland überwiegend guten Empfang, was gerade unterwegs mit dem Camper ziemlich praktisch war.

Und dann waren da noch die Jugendlichen, die sich mit ihren Autos trafen, oder die vergleichsweise wenigen teuren Autos, die uns auf den Straßen auffielen. Viele aber auch einfach mit Roller.

Was mir von Lettland besonders in Erinnerung geblieben ist: Hier musste offenbar nicht immer alles perfekt oder modern sein. Manchmal genügte einfach das, was da war.

Und vielleicht ist genau das auch etwas, das wir in Deutschland gelegentlich vergessen. Nicht alles muss ständig größer, neuer oder schöner werden, um seinen Zweck zu erfüllen.

Alte Tram in Lettland am Strand. Es ist ein Kaffee heute. Bund besprühte Tram im Sandstrand am Meer.

Würden wir noch einmal mit dem Camper nach Lettland reisen?

Das ist tatsächlich keine ganz einfache Frage.

Wenn ich unsere Reise durch die baltischen Länder vergleiche, hat Lettland bei uns nicht den stärksten Eindruck hinterlassen. Wir haben uns in Estland schneller wohlgefühlt. Dort passten die Naturplätze, die Infrastruktur und unser Reisegefühl einfach besser zusammen.

In Lettland brauchten wir länger, um anzukommen.Die Straßen haben uns teilweise ziemlich genervt und einige Gegenden haben uns nicht besonders angesprochen.

Trotzdem wäre es unfair zu sagen, dass Lettland nichts Schönes zu bieten hat.
Denn wir haben auch dort schöne Orte gefunden, waren in der Natur unterwegs und haben interessante Dinge entdeckt. Und vielleicht würden wir bei einer zweiten Reise auch ganz andere Eindrücke sammeln.

Würden wir also noch einmal hinfahren?
Nicht unbedingt als erstes Reiseziel, das mir in den Sinn kommt. Aber komplett ausschließen würde ich es auch nicht. Ich glaube, wir würden beim nächsten Mal einfach andere Schwerpunkte setzen, uns bestimmte Regionen gezielter aussuchen und bei der Routenplanung noch genauer auf die Straßen achten.

Lettland war für uns kein Lieblingsland. Aber es war ein Teil unserer Reise, aus dem wir trotzdem einiges mitgenommen haben. Und das darf auch mal reichen.

Lettland hatte noch eine andere Seite

Auch wenn unsere ersten Eindrücke eher durchwachsen waren, haben wir unterwegs einige Orte entdeckt, über die ich unbedingt noch ausführlicher schreiben möchte.

Darunter alte Burgen, Schlösser, ungewöhnliche Gebäude, Küstenlandschaften und Orte, deren Geschichte wir erst später genauer kennengelernt haben. Besonders spannend fanden wir manche verlassenen Gebäude. Bei ihnen haben wir uns gefragt, was dort früher einmal gewesen ist und warum sie heute leer stehen.

Genau darum geht es in unserem zweiten Lettland-Beitrag. Dort schauen wir uns die besonderen Orte und ihre Geschichten genauer an, natürlich wieder mit unseren eigenen Erfahrungen und Fotos.

Denn auch ein Land, das einen nicht sofort begeistert, kann Geschichten haben, die man nicht so schnell vergisst.

Danke, dass du wieder dabei warst

Wenn du bis hierher gelesen hast, möchte ich dir auch diesmal von Herzen Danke sagen.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, ein Stück unserer Reise mit uns zu erleben.
Ich weiß, wie kostbar Zeit ist. Deshalb bedeutet es mir wirklich viel, wenn du meinen Blog liest und unsere Erlebnisse begleitest.

Und jetzt würde mich etwas interessieren:
Warst du selbst schon einmal in Lettland? Wie hast du das Land erlebt?
Vielleicht hast du ja sogar ganz andere Erfahrungen gemacht als wir. Schreib es mir gerne in die Kommentare. Ich freue mich darauf, eure Geschichten zu lesen.

Liebe Grüße
Jacki

Tee Pavillon in Lettland bei schönsten Wetter.
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Nicht jeder Weg führt dorthin, wo wir ursprünglich hinwollten. Doch manchmal sind es gerade die ungeplanten Entscheidungen, die uns zeigen, was wirklich wichtig ist.
Denn Pläne dürfen sich ändern. Was bleibt, sind die Erinnerungen und der Mut, den eigenen Weg zu gehen.

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