
Es gab keinen großen Knall aber unser Weg ins Leben im Camper begann genau in diesen Moment.
Keine Kündigung im Streit. Kein dramatischer Abschied von
unserem alten Leben.
Es war eher dieses leise Gefühl, das immer wiederkam.
Wir saßen in unserer Wohnung, alles war renoviert, eingerichtet, aufgebaut. Eigentlich genau so, wie man es sich es wünscht. Und trotzdem war da dieser Gedanke: So wie es ist, möchte ich nicht für immer weitermachen.
Nicht, weil es schlecht war, Sondern weil es sich nicht mehr richtig anfühlte.
Damals wussten wir noch nicht, dass daraus unser Weg ins Leben im Camper werden würde.
Wir fahren erst in zwei Monaten los
Noch stehen wir nicht irgendwo in Schweden. Noch arbeiten wir nicht mit Blick auf Berge oder Meer. Noch schlafen wir nicht auf einen Stellplatz mitten in der Natur.
Wir sind noch hier.
In zwei Monaten fahren wir los.
Und genau diese Zeit fühlt sich besonders an. Es ist die Phase zwischen Entscheidung und Aufbruch. Zwischen Alltag und Veränderung. Zwischen Sicherheit und Neugier.
Es ist die Zeit der Vorbereitung. Der Planung. Der Zweifel. Aber auch der Vorfreude.
Manchmal fragen wir uns, ob wir wirklich bereit sind. Und gleichzeitig wissen wir: Wenn nicht jetzt – wann dann?
Wir suchen unseren Platz auf dieser Erde
Unser Ziel ist nicht einfach nur Vanlife . Wir wollen unseren Platz finden. Ein Land, in dem wir uns wirklich wohlfühlen. Einen Ort, der sich nicht nur nach Urlaub anfühlt. Vielleicht sogar ein Ort, an dem wir irgendwann bleiben möchten.
Wir möchten reisen und gleichzeitig arbeiten. Menschen kennenlernen. Mutig sein. Dazulernen. Wachsen. Wir sind gespannt auf alles, was kommt. Auf jeden schönen Moment. Auf jede unvorhersehbare Situation. Wir wissen, es wird nicht immer leicht, aber genau dort liegt das Wachstum.

Unser Camper ist nicht nur ein Traum – er ist auch ein Projekt
Im Sommer 2025 haben wir uns den Camper gekauft. Er heißt Hektor. Seit dem wird geplant, geschraubt und verbessert. In seinem Eigenheim ist halt immer was zu machen 🙂 .
Was bereits Umgebaut wurde
Mein Freund hat:
– das Radio ersetzt
– eine Wasserfilteranlage eingebaut
– eine Heckgarage gebaut, damit wir genug Stauraum haben
– die alte Batterie ausgebaut und eine stärkere eingebaut
Denn wenn man Unterwegs arbeiten möchte, reicht irgendwie nicht.
Was gerade noch passiert
Aktuell werden die Fenster und Dichtungen erneuert. Außen an der Markise wird noch ein LED streifen angebaut . Der LED streifen ist in einem schönen Warm-Weiß und ist manuell dimmbar. Damit wir schön lange draußen sitzen können.
Und als Nächstes rüsten wir unsere Solaranlage von einer auf drei Platten auf. Mehr Strom bedeutet für uns: unabhängiger stehen, länger autark bleiben, stabil arbeiten können.
Wir wollen nicht nur Reisen. Wir wollen Unterwegs leben und Arbeiten. Und dafür muss unser Zuhause funktionieren.
Vanlife ist keine Flucht
Wir laufen nicht weg. Wir fliehen nicht vor etwas. Wir gehen bewusst.
Vanlife ist kein Dauerurlaub. Es ist Alltag auf vier Rädern. Weniger Platz. Weniger Dinge. Mehr Organisation. Mehr Verantwortung. Aber auch: Mehr Zeit miteinander. Mehr Natur. Mehr echte Gespräche. Mehr Nähe.
Danke – bevor es überhaupt losgeht
Bevor wir überhaupt losfahren, möchte ich etwas sagen.
Ich bin unglaublich dankbar. Dankbar für meinen Freund, der diesen Weg mit mir geht.
Der plant, umbaut, nach Lösungen sucht, mir die Sicherheit gibt und an alles denkt, obwohl ich selbst keinen Führerschein habe. Ohne ihn wäre dieses Abenteuer nicht möglich. Es ist nicht selbstverständlich, gemeinsam so eine Entscheidung zu treffen.
Alles zu verändern. Ins Ungewisse zu gehen.
Ich bin dankbar für das, was war. Für alles, was uns hierher gebracht hat. Und für alles, was kommt.
Und ich bin dankbar für jeden einzelnen Menschen, der diese Website liest. Der uns begleitet. Der vielleicht selbst über Veränderung nachdenkt.
Das ist nicht nur unsere Reise. Es ist auch ein Stück geteilter Mut.

Das hier ist der Anfang
Noch sind wir nicht unterwegs. Noch ist vieles in Vorbereitung. Noch ist vieles Theorie. Aber genau hier beginnt unserer Reise.
Nicht erst beim losfahren.
Sondern jetzt.
Hier werde ich teilen:
– unsere Vorbereitung
– Gedanken zwischen Vorfreude und Zweifel
– das Reisen mit Camper und Hund
– das Arbeiten von unterwegs
Nicht perfekt aber Ehrlich. In zwei Monaten fahren wir los.
Und das hier ist der erste Schritt.
Ich wünsche dir eine wunderbare Woche.
Wenn du neu hier bist, starte gerne auf meiner Über-mich-Seite
Nicht jeder Aufbruch ist laut.
Es ist sehr schön geschrieben, ich freue mich sehr für.
Es ist ein riesiger Schritt, möge alles für euch in den richtigen Bahnen laufen.
Ich werde alles verfolgen.
Alles Glück der Welt für euch.😘😘😘
Liebe Elke,
von Herzen danke für deine lieben Worte. Schön, dass du unseren Weg mitverfolgst.